Jour Fixe — 3 Ansätze

Wie soll die Dateistruktur und der Topic-Lifecycle aussehen?

A

Eine Datei pro Serie (flach)

Jedes Jour Fixe = eine wachsende .md-Datei. Neue Termine werden oben eingefügt, ältere bleiben unten. Topics haben Status-Marker (OFFEN, ERLEDIGT, VERSCHOBEN).

Vorteile

  • Einfach, ein Ort für alles
  • Direkt editierbar

Nachteile

  • Datei wird riesig (12 × Jahre)
  • Kein sauberer "aktuelle Agenda"-View
  • Claude muss immer alles durchsuchen
B

Eine Datei pro Meeting-Instanz

Jeder Termin bekommt eine eigene Datei: SAP Team/2026-04-11.md. Topics werden zwischen Dateien verlinkt.

Vorteile

  • Saubere History pro Termin
  • Übersichtlich in Obsidian

Nachteile

  • Topic-Lifecycle über Dateigrenzen komplex
  • Kein zentraler "was ist noch offen"-View
  • 12 Serien × 52 Wochen = viele Dateien
C

⭐ Zwei-Schichten-Modell (Empfehlung)

Pro Serie: eine Live-Datei (immer aktuelle Agenda) + eine Archiv-Datei (History aller vergangenen Termine). Claude verwaltet den Lifecycle.

03 Bereiche/Jour Fixe/
  SAP Team/
    Agenda.md  ← aktive Topics, Dauerläufer, Postponed
    Archiv.md  ← abgeschlossene Sessions chronologisch
  IT Team/
    Agenda.md
    Archiv.md
  ...

Workflow: Vor Meeting → Claude bereitet Agenda auf. Während → du schreibst live. Nach Meeting → Claude archiviert Session, bereinigt Agenda, trägt Postponed mit Datum ein.

Vorteile

  • Agenda.md immer sauber und aktuell
  • Vollständige History in Archiv.md
  • Postpone mit Datum einfach umsetzbar
  • Claude-Befehle machen Sinn

Nachteile

  • Archiv.md wächst über Zeit (handhabbar)
  • Zwei Dateien pro Serie statt einer