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Miteinander, nicht gegeneinander!
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Kommunikationsmanagements
- Ziel des Kommunikationsmanagements ist es, sicherzustellen, dass die richtigen Adressaten die richtigen Informationen zur richtigen Zeit in der richtigen Form erhalten.
Warum Kommunikationsmanagement?
- Frühzeitig wichtige Gesprächspartner identifizieren
- Frühzeitig mit relevanten Gremien in Kontakt treten
- Festhalten von Kommunikationswegen
- Schaffen von Transparenz
- Definition klarer Verantwortlichkeiten und Rollen
- Dokumentieren von Eskalationswegen
- Identifizieren notwendiger Tätigkeiten zur Einführung der Kommunikationsmittel
Interne Projektstrukturen
- Beschreibung von Projektrollen-, Aufgaben und Verantwortlichkeiten
- Auftraggeber/Lenkungskreis
- Engagement
- Programm, bzw. Projektleitung
- (Teil-)Projekte und Themenschwerpunkte
- Darstellung von Kommunikations- und Eskalationswege
- Projektinterne und –nahe Parteien
Die richtigen Adressaten – Stakeholder identifizieren
- ### Was sind Stakeholder?
- Personen, Gremien oder Interessengruppen
- Werden direkt oder indirekt durch das Projekt oder dessen Ergebnis berührt
- Können aktiv in das Projekt eingebunden sein, z.B.
- Das Projektteam
- Der Auftraggeber
- Der Lenkungskreis
- Können passiv durch das Projekt berührt werden, z.B.
- Spätere Nutzer des Projektergebnisses
- Mitarbeiter des Unternehmens
- Besucher einer Veranstaltung
- Gremien, wie z.B. Betriebsräte, Datenschützer, Gewerkschaften
- Mitbewerber
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Die richtigen Adressaten – Stakeholder einschätzen
- Die Grundeinstellung identifizieren
- Positiv – z.B. der Auftraggeber
- Neutral – z.B. der „normale“ Mitarbeiter
- Negativ – z.B. Mitbewerber, Änderungsverweigerer
- Den Einfluss einschätzen
- Wieviel Einfluss kann jemand auf das Projekt ausüben
- Unternehmenskultur berücksichtigen
- Erfahrungswerte früherer Projekte nutzen
- Die Grundeinstellung identifizieren
Die richtigen Adressaten – Stakeholder managen
- Stakeholdermanagement
- Planen, wie mit jedem einzelnen Stakeholder umzugehen ist
- Einflussreiche Stakeholder für das Projekt gewinnen
- Negative Einflüsse vermindern
- Grundeinstellung zum Projekt verbessern
- Erstellen einer Stakeholdermatrix
- Vorgehen abstimmen mit Auftraggeber
- Aufpassen, wer Zugriff auf die Dokumentation hat
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Die richtige Form – Wahl der Kommunikationsmittel
- ### Push-Kommunikation bringt die Informationen zum Empfänger
- Persönliches Gespräch
- Brief oder Email
- Newsletter
- Präsenstraining
- ### Pull-Kommunikation erfordert, dass der Empfänger sich um den Erhalt der Information kümmert
- Zentrale Datenablage oder Projektsite
- Intranet oder Mitarbeiter-Zeitung
- Aushang
- Webseminare
- ### Wahl der Kommunikationsmittel richtet sich nach Zielgruppe
- Natürlich auch Mischformen möglich
- Individuelle Bedürfnisse beachten
- Unternehmenskultur berücksichtigen
- Überprüfen ob Kommunikationsmittel erfolgreich sind
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Die richtige Zeit – Das Timing entscheidet
- Frühzeitig planen, wann Kommunikation zu Stakeholder aufgebaut wird
- Wann will man bestimmte Informationen kommunizieren
- Wann muss welches Gremium eingebunden werden?
- Rechtzeitige Bereitstellung der entsprechenden Kommunikationsmittel
- Den Zyklus der Kommunikation festlegen und einhalten
- Dem Gegenüber die Chance geben, sich auf Termine vorzubereiten
- Termine frühzeitig planen
- „Save the dates“ um Zeitfenster freizuhalten
- Agenda und Erwartungshaltungen kommunizieren
- Frühzeitig planen, wann Kommunikation zu Stakeholder aufgebaut wird
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Kickoff-Veranstaltungen
- Das Projekt vorstellen
- Ziele und Rahmenbedingungen
- Timeline und Meilensteine
- Das Projektteam vorstellen
- Rollen und Verantwortlichkeiten
- Gegenseitiges Kennenlernen
- Das Team einschwören
- Gemeinsame Motivation schaffen
- Realistisch und zuversichtlich sein
- Das Timing entscheidet
- Häufig am Ende der Initialisirungsphase
- Muss auch antworten liefern können
- Die richtige Form
- Ein schlechter Kickoff kann viel kaputt machen
- Das Projekt vorstellen
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Der richtige Inhalt – Gezielt informieren
- Die richtige Darstellung wählen
- Informationen müssen zielgruppenorientiert sein
- Erwartungen der Stakeholder kennen
- Informationen gezielt aufbereiten
- Nicht jeder muss alles wissen
- Berechtigungen prüfen
- Empfängerkreise beachten
- Vertraulichkeitsstufe festlegen bzw. beachten
- Wichtige Aspekte schriftlich festhalten
- Eigene Protokolle erstellen
- Fremde Protokolle prüfen
- Informationsübermittlung validieren
- Erreichen die gewünschten Informationen das Ziel?
- Gibt es Optimierungspotentiale?
- An die eigenen Regeln halten
- Die richtige Darstellung wählen
Das Ergebnis – Ein Kommunikationsplan
- Dokumentiert die geplante Kommunikation des Projekts
- Wer ist zu informieren
- Wann und mit welcher Regelmäßigkeit ist dieser zu informieren
- Wie ist dieser zu informieren
- Welche Informationen sind zu kommunizieren
- Erlaubt Rückschlüsse auf relevante Tätigkeiten
- Aufbau Kommunikationssysteme
- Inhaltsaufbereitung und evtl. Freigaben
- Wichtiger Input für den Gesamtprojektplan